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Online-Expertengespräche statt SPS-Messeauftritt

Nach Wochen der Vorfreude auf eine SPS die dann doch wieder live stattfinden sollte – kam kurz vor Messebeginn die Absage. KEBA setzt ihr Messemotto „It is All About Listening And Understanding“ aber konsequent um. „Ob Messe oder nicht – unser Auftrag bleibt derselbe,“ so Martin Schwarz CSO KEBA Industrial Automation „Es dreht sich alles ums Zuhören und Verstehen.“

Die KEBA Highlights der SPS kommen in Ihr Büro oder Home Office


Als umfassender Anbieter von Automatisierungslösungen – angefangen von der Steuerung und Bedienung bis hin zu den Antrieben mit passender Software – begleiten wir Unternehmen, die technologische Tiefe und Breite in Bezug auf Automatisierung suchen bzw. brauchen. Die inhaltliche Schwerpunkte von KEBA auf der SPS 2021 wären Connectivity, Energieeffizienz und Digitalisierung gewesen – Herausforderungen, die sich durch sämtliche Branchen ziehen. Zu diesen Themen bietet KEBA Expertengespräche und Produktpräsentationen via Video-Call an – buchen Sie hier Ihren Termin

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Unsere Themenschwerpunkte im Überblick:

1. Kemro X – die KEBA Automatisierungsplattform als übergreifende Klammer

Als komplettes Automatisierungssystem für Hard- und Software deckt Kemro X alles ab, was ein Maschinenhersteller für seine Smart Factory benötigt: Alle mobilen und stationären Panels, Antriebe sowie Hardwarevarianten und auch das Engineering Tool sind darin integriert.

Das System ist in Modulen aufgebaut, die wie Smartphone-Apps genutzt werden können. Dabei kann auf Module von KEBA, kundenspezifische oder Linux-basierte Standardmodule zurückgegriffen werden.

Durch die Linux-basierte Offenheit können Kunden eigene Software-Bausteine und Software von Drittanbietern integrieren und so Wissen schützen und ihre Unabhängigkeit bewahren.

Die offene Systemarchitektur ermöglicht die geforderte Interprozesskommunikation. Folgend dem Prinzip eines Baukastens hat KEBA eine umfangreiche Palette an Software-Units entwickelt, die der Maschinenhersteller für alle Automatisierungsvorhaben nutzen kann: vom Engineering-Tool bis zum Simulations-Werkzeug: Steuerungstechnik, mobile und stationäre Bedienpanels, HMI-Framework, Antriebe, Sicherheitstechnik, Motoren, I/Os) mit umfangreichen Erweiterungskarten.

Worin unterscheidet sich KEBA von anderen Automatisierungsanbietern? Was sind die Pain Points der Maschinenbauer? Wie sieht die Smart Factory der Zukunft aus? All das beantwortet Christian Gabriel, General Automation, im Interview zu Kemro X.

Buchen Sie jetzt Ihr persönliches Fachgespräch via Video-Call.

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2. Wie verändert sich die Steuerungstechnik mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI)?

Künstliche Intelligenz wird bereits in vielen – auch privaten – Bereichen im Rahmen der Digitalisierung eingesetzt. Sie soll den Menschen bei seiner täglichen Arbeit unterstützen.

Inwieweit kann diese Technologie aber direkt an der Maschine und in der Steuerung einen Mehrwert schaffen? Viele Aufgaben werden mittlerweile aufgrund der hohen Leistungsanforderungen in die Cloud verlagert, wobei aber nicht alle Maschinen über eine Cloud-Anbindung verfügen oder die Anwender dies aus verständlichen Gründen nicht wünschen.

Ein lokales KI-Modul im Industriedesign sieht KEBA als eine gute Alternative zur Cloud. Kombiniert mit der eigentlichen Maschinensteuerung eröffnen sich damit zahlreiche bisher ungenutzte Möglichkeiten wie netzunabhängige Lösungen in den Bereichen Anomalie-Erkennung, Predictive Maintenance und Prozessoptimierung.

Darüber hinaus könnten Maschinen mit Fähigkeiten wie Kommunizieren, Sehen, Denken und Entscheiden ausgestattet werden. Der Einsatz von KI in der Industrie hat viele Vorteile: Sicheres Arbeiten, rascheres Interpretieren der Daten im Vorfeld, gesteigerte Qualität sowie optimierte Prozesse – um nur einige zu nennen.

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3. Mit optimierter Roboterkalibrierung die Genauigkeit steigern

Präzisionsanwendungen, 3D-Druck oder auch Zusammenbau von Miniaturelektronik bringen Roboter an die Grenzen ihrer Genauigkeit. Mechanische Verbesserungen bei Hochpräzisionsrobotern reichen nicht mehr aus – es braucht zusätzlich Optimierung in der Steuerung und der Kalibrierung. So wird eine Robotergenauigkeit von weniger als 0,1 Millimeter erreicht.

Seit der Einführung von Industrierobotern haben sich sowohl Anspruch als auch Umsetzung deutlich verändert. Ursprünglich waren ihre Aufgaben stark auf Wiederholung ausgelegt – mit geringen Genauigkeitsanforderungen. Konstruktiver Leichtbau, elektrische Servoantriebstechnik, Getriebebau, Regelungstechnik und auch verbesserte Bahnplanung beeinflussten die Genauigkeit positiv.
Manche Anwendungen fordern mittlerweile allerdings eine Bahngenauigkeit unter 0,1 Millimeter:

• Laserschweißen und -schneiden,
• Präzisionslackierung und Tintenstrahltechnologien,
• 3D-Druck oder
• Zusammenbau von Miniaturelektronik oder auch Flugzeugen.

Um die Robotergenauigkeit zu erhöhen, wurde lange Zeit bei der Mechanik angesetzt, um sich dem Ideal, dem Konstruktionsmodell, immer weiter anzunähern. Heute stehen vor allem eine höhere Rechenleistung und genauere Messtechnologie im Fokus, um die Steuerung zu verbessern. Die realen Eigenschaften der Mechanik sollen erfasst und das Modell um die Abweichungen vom Ideal erweitert werden. Gerade für die Serienproduktion zahlt es sich aus, auf Roboterkalibrierung und die Kompensationsfunktionen zu fokussieren.

Wenn Sie mehr über Ursachen und Faktoren sowie mögliche Lösungsansätze zur Genauigkeit von Robotern erfahren möchten, lesen Sie unserem Blog-Beitrag „Robotergenauigkeit“

4. Ketop Safe Wireless: ein Bediengerät für viele Maschinen

Unternehmen wachsen, so auch ihre Produktionslinien und Maschinenparks – nicht selten treffen unterschiedliche Maschinengenerationen mehrerer Herstellermarken aufeinander. Diese sollen sinnvoll miteinander kommunizieren aber auch einheitlich bedient werden können.

Im schlimmsten Fall sind in einer Produktionshalle, die zehn Maschinen beherbergt, auch zehn Handbediengeräte im Einsatz – mit unterschiedlicher Logik und Bedienkonzepten, und ohne Verlinkung untereinander. Die Nachteile sind nicht nur Missverständnisse und Bedienfehler – auch die Effizienz leidet und eine Kostenoptimierung ist völlig unberücksichtigt – Geld bleibt auf der Strecke.

Benötigt wird eine hochflexible One-for-all-HMI-Lösung, die nach dem Baukastenprinzip aufgebaut ist. Ist diese dann noch kabellos, profitieren Maschinen- und Roboterbediener von höchster Flexibilität und Effizienz und bedienen dort, wo sie die beste Sicht auf den Prozess haben.

Idealerweise verfügen solche kabellosen Geräten neben dem Machine-Mode (einzelne Maschinenbedienung) auch über einen Factory-Mode. Somit ist nicht mehr ein Handbediengerät pro Maschine notwendig, sondern nur ein Gerät pro Servicetechniker/Bediener.

Mehr zu unserem kabellosen Bediengerät Ketop Safe Wireless finden Sie hier.

5. Weltweit erster Dreiachs-Servo mit PROFINET/PROFIsafe

KeDrive D3 ist eines der kompaktesten Mehrachs-Antriebssysteme mit integrierter Sicherheitstechnik. Zur SPS 2021 erweiterte KEBA das kompakte und energie-effiziente KeDrive D3 Mehrachs-Antriebssystem mit PROFINET IRT.

PROFIdrive erlaubt die profilkonforme Integration in das Automatisierungssystem, PROFIsafe gewährleistet die sichere Kommunikation und Bewegungsüberwachung in der Maschine.

Skalierbar mit Nennströmen von 1,5 A - 250 A reduzieren besonders die kompakten Dreiachsmodule den Platzbedarf im Schaltschrank um bis zu 75 % gegenüber Einzelachsen. Energieeffiziente Konzepte zur Spitzenlastreduktion oder die Einkabellösung sparen Kosten bei der Systemmontage und im Betrieb. Mehr dazu

Whitepaper Robotergenauigkeit

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